Colin McRae Dirt

Cover Colin McRae Dirt


9.0
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Steckbrief


Erscheinungsjahr

Juni 2007

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mighty--mikey meint:
Colin McRae DIRT war mal wieder eine positive Überraschung aus dem Hause Codemasters. Nachdem zuvor einige lauwarme Aufgüsse des bekannten..
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Tags

Asphalt, Kies, Schotter, Autorennen, Rally, Colin McRae Dirt

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mighty--mikey

9 Punkte

Colin McRae DIRT war mal wieder eine positive Überraschung aus dem Hause Codemasters. Nachdem zuvor einige lauwarme Aufgüsse des bekannten Rally-Spiels veröffentlicht wurden, waren die Erwartungen an DIRT nicht besonders groß.

Grafik
Auf den Screens kann man die geile Colin Grafik garnicht wirklich erkennen. Erst in Aktion kann die Engine zeigen, was sie kann. Durch die Motionblur- und Partikel-Effekte aber auch durch die Reflexionen und natürlich den hohen Detailgrad, ist DIRT ein richtiger Hingucker.
Am schönsten ist eigentlich die Cockpit-Perspektive, aber leider bietet diese zu wenig Überblick. Aber dazu mehr im Bereich Gameplay...
Die einzigen Kritikpunkte an der Grafik-Engine sind der Hardwarehunger und der übertriebene Bloomingeffekt.

Gameplay
Die Steuerung bei CMR DIRT ist mal wieder perfekt gelungen. Ich spiele es mit einem einfachen Gamepad und komme bestens zurecht. Herrliche Slights sind kein Problem. Es empfielt sich eine der "1st-Person"-Perspektiven zu nutzen. Also Straße, Motorhaube oder Cockpit. Hier hat man das direkteste Gefühl für den Wagen. Ich nehme die Cockpit-Perspektive, weil man da viel Übersicht hat und auch erkennen kann, ob man irgendwo gegenditscht.
Auch sollte man die Grafikeinstellungen so wählen, dass genügend FPS anliegen. Ansonsten stimmt nämlich die Auge-Controller-Koordination nicht mehr und man fährt sich eine üble Scheiße zusammen. :)
Bei DIRT macht vor allem der Karrieremodus Spaß. Hier erfährt man sich Preisgelder und kauft sich davon neue Autos und verschiedene Lackierung. Zu den anderen Spielmodi kann ich nicht viel sagen...
Auf das Setup der Boliden wurde diesmal nicht so großes Augenmerk gelegt. Man kann zwar Anpassungen vornehmen aber auch wenn man die Finger davon lässt, kann man immer Spitzenzeiten herausfahren.
Ein bisschen schade finde ich, dass man kein Extralob erhält, wenn man ein Rennen als Profi gewinnen konnte. Da dürfte der bronzene Lorbeerkranz ruhig zu einem goldenen werden. :)

Performance
Wie oben angedeutet, CMR DIRT ist ziemlich resourcenfressend. Auch mit einem Core 2 Duo E6600, 2 GB DDR800 und einer GeForce 8800 GTS ist nicht mehr drin als 1280 x bla bei mittleren Details. Einige Strecken würden zwar auch mit höheren Einstellungen flüssig laufen, aber es gibt auch solche, die den Rechner mit mehr Polygonen belasten - z.B. jede Menge Bäume und gegnerische Fahrzeuge. :)

was sonst noch war
Buggy: Wie man es leider gewohnt ist, ist das neueste Codemasters-Spiel ziemlich Bug-verseucht. Besonders der Sound spielt gerne verrückt. Auch der Patch 1.1 bzw. 1.2 bringt da nicht all zu viel.
Nervender Kopierschutz: DIRT ist mit StarForce 4.7 geschützt. Das nervt ziemlich. Nach der Installation darf man erstmal einen Reboot machen. Dann läuft das Spiel aber immernoch nicht, wenn man z.B. virtuelle CD/DVD-Laufwerke installiert hat. Die muss man dann erstmal deinstallieren bzw. deaktivieren.
Konsolig: Bei DIRT ist alles ziemlich konsolig. Das merkt man vor allem am Interface. Warum man das dann aber mit der Tastatur und nicht mit dem Gamepad bedienen kann, verstehe ich auch nicht. Na ja, vielleicht habe ich nur das richtige Setting nicht gefunden.

Fazit
Trotz kleinerer Mängel ist DIRT sehr zu empfehlen. Es macht einfach einen irren Spaß, mit unterschiedlichsten Gefährten durch die Gegend zu brettern. Das Ganze garniert mit einer Prachtgrafik und glaubhaftem Sound.
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