Hardware

Sony PSP

Technische Daten/Übersicht


- Abmessungen: ca. 170 mm × 74 mm × 23 mm
- Gewicht: ca. 280 g (inklusive Akku)
- Prozessor: 32-bit-Dual-CPU (MIPS 32R2, System-Taktfrequenz 1–333 MHz, 128-bit-Bus).
- Arbeitsspeicher: 32 MiB DRAM/32 MiB eDRAM
- Grafikprozessor: 166 MHz, gefertigt mit 90-nm-Technologie
- Grafikspeicher: 2 MiB eDRAM bei 512 Bit Busbreite
- Display: 95 × 54 mm, 4,3 Zoll, 16:9 Widescreen TFT-LCD, 480 × 272 Pixel (16.777.216 Farben), Max. 200 cd/m² (mit Helligkeits-Kontrolle), 850:1 Kontrast
- Lautsprecher: eingebaut, Stereo
- Netzwerkanbindung: IEEE 802.11b (Wi-Fi)
- USB 2.0
- Memory Stick (Pro) Duo: Dient als Speichermedium für WMA/MP3/ATRAC3/3GP Dateien, Bilder, MPEG4 oder H.264 Videos und Spielstände. 32 MB bis 8 GB erhältlich.
- IrDA (Infrarot-Schnittstelle) (diese wird zur Zeit offiziell noch nicht unterstützt, kann allerdings mit Hilfe von Homebrew zur Bedienung eines Fernsehers benutzt werden.)
- Laufwerk: UMD (nur lesend)
- Arten der Datenträger: UMD, Sony Memorystick Duo
- Kopfhörer- und Fernbedienungsstecker
- Knöpfe, Bedienelemente: Richtungsknöpfe (Hoch/Runter/Rechts/Links), sog. Analog-Nub, Eingabetasten (Dreieck, Kreis, Kreuz, Quadrat), je eine L- und R-Schultertaste, START, SELECT, HOME, POWER On/Hold/Standby/Off Schalter, Helligkeitsregler, Tonmodus, Lautstärke +/-, Wireless LAN Ein/Aus Schalter, UMD Auswurf
- Stromversorgung: einfach wechselbarer Lithium-Ionen Akku (3,6 V; 1800 mAh), Wechselstrom-Adapter (100 V bis 240 V Eingang; 5 V, 2 A Ausgang zum Aufladen des Akkus)
- Zugangskontrolle: Regionalcode und Kindersicherung per PIN

Die Akku-Laufzeit beträgt bei Spielen zwischen 3 und 6 Stunden. Beim Abspielen von Musik die sich auf dem Memory Stick befindet, hält der Akku etwa 20 Stunden wenn der Bildschirm ausgeschaltet ist.

Firmware


Die Firmware bietet die Basisfunktionen der Playstation Portable. Zurzeit umfassen diese die Systemkonfiguration, das Ansehen von Fotos, das Anhören von Musik, das Ansehen von Videos, Verwaltung der Speicherstände und das Browsen mithilfe des Webbrowsers. Für diese Funktionen wird keine UMD oder ein anderes Programm benötigt. Sony versucht durch regelmäßige Firmwareupdates mit neuen Funktionen, die Käufer dazu zu bringen das Update zu installieren. Diese Updates können entweder aus dem Internet geladen oder von einer UMD installiert werden. Ein Grund für die ständigen Firmwareupdates ist inoffiziell die Homebrew-Community. Diese versucht ständig neue Möglichkeiten zu finden, selbstgeschriebene Programme auszuführen. Dies versucht Sony zu verhindern, da es durch diese Sicherheitslücken auch möglich ist, kopierte Spiele in Form eines Speicherabbildes auszuführen. Dadurch ist ein regelrechter Zweikampf zwischen Sony und der Homebrew-Community entstanden und es gibt mittlerweile monatliche Firmwareupdates. Das letzte Firmwareupdate (Version 3.71) erschien am 13. September 2007. Momentan finden inoffizielle Firmwares eine sehr große Beliebtheit unter den Homebrew-Benutzern, da diese die Funktionen von neuen Firmwares bieten aber im Gegensatz zu den offiziellen auch selbstgeschriebene Software ausführen und es ermöglichen eigene Videos in voller Auflösung vom Memory-Stick abzuspielen. Ein Buchstabencode auf der Verpackung gibt an, welche Firmware auf der gekauften Konsole installiert ist.
Seit Firmware 2.60 beinhaltet die PSP auch einen RSS-Feed-Leser, mit dem man allerdings ausschließlich Podcasts herunterladen kann. Ab Firmware 2.70 ist es auch möglich, die Podcasts auf eine Speicherkarte abzuspeichern. Außerdem wurde die Möglichkeit hinzugefügt, auf Videopodcasts zuzugreifen. Die RSS-Streams werden mit dem eingebauten Webbrowser abonniert und Podcasts werden mittels des Podcatchers direkt über die eingebaute WLAN-Schnittstelle aktualisiert und die Folgen heruntergeladen. Es ist dazu keine weitere Software nötig.

Zusätzliche Hardware


Der Funktionsumfang der PSP lässt sich durch den Kauf von Zubehör weiter erhöhen:

Akku
Neben den originalen PSP-Akkus gibt es auch Akkus von Drittanbietern. Diese unterscheiden sich in den Varianten, da es sie in externer, aber auch interner Form gibt. Die externen Akkus werden an den "Rücken" der PSP geheftet und laden durch ein Kabel den Originalakku in der PSP.
Seit kurzem ist es möglich, mithilfe von modifizierten Akkus und vorbereiteten Memorysticks jede vorhandene PSP beliebig zu flashen, auch wenn sie aufgrund einer Firmwarebeschädigung nicht mehr hochfährt.

Kamera & Mikrofon
Die PSP-Kamera ist seit einiger Zeit auch in Deutschland erhältlich, Kostenpunkt ca. 50 EUR. Mit der Kamera lassen sich nicht nur Fotos, sondern auch Videos in relativ guter Qualität aufnehmen. Mit der mitgelieferten Software kann man die Videos auch gleich bearbeiten.

GPS-Empfänger
Mit dem GPS-Empfänger kann man die PSP auch als Navigationsgerät benutzen können. Wie auf der Games Convention 2007 bekannt gegeben wurde soll er ab dem Februar 2008 unter dem Namen Go!Explore mit Kartendaten für GB und Irland, Frankreich, Deutschland, Österreich, Schweiz, Italien, BeNeLux und Skandinavien in Europa ausgeliefert werden. Der GPS-Empfänger soll sowohl von Autofahrern als auch von Fußgängern benutzt werden können.

TV-Tuner
Ausschließlich für die neue PSP Slim & Lite wird in Japan ab dem 20. September ein TV-Tuner ausgeliefert. Dieser ermöglicht den Empfang des in Japan ausgestrahlten Digitalfernsehens im OneSeg-Format. Ob der TV-Tuner auch in Europa für das hier im noch im Test-Stadium befindliche DVB-H oder für DVB-T erhältlich sein wird, ist noch unklar.

UMD – Universal Media Disc


Die Universal Media Disc (UMD) wurde für die PSP entwickelt und ist von der Größe vergleichbar mit einer MiniDisc. Sie ist genau wie eine MiniDisc von einem Kunststoffgehäuse geschützt, welches an der Einschnittstelle für den Laser allerdings völlig ungeschützt ist. Die UMD hat jedoch, bedingt durch Ihren DVD-ähnlichen Aufbau, eine deutlich höhere Speicherkapazität von bis zu 1,8 GigaByte, was wohl auch in Zukunft noch viele Möglichkeiten offen lässt, da alle für die PSP entwickelten Spiele im Durchschnitt einiges unter 1 GigaByte Volumen liegen.
Sony versucht die UMD als neuen und sicheren Videostandard für mobile Medien zu etablieren, bisher ist Sonys PSP jedoch das einzige Gerät mit einem UMD-Laufwerk. Zudem gaben große Filmgesellschaften wie Warner Bros. erst kürzlich bekannt, dass man größtenteils aus dem UMD-Geschäft aussteigen wolle. Grund seien die schwachen Absatzzahlen der Datenträger.
Derzeit gibt es weder UMD-Brenner noch UMD-Rohlinge. Das Kopieren des Inhaltes einer UMD ist schon möglich, aber nur mit einem Homebrew Programm und somit nur bei PSPs mit Firmware 1.5 oder einer OE Firmware.
Des weiteren ist es nicht einmal den Spieleproduzenten möglich selbst UMDs herzustellen. Diese erhalten mit dem SDK einen speziellen Brenner der eine Master DVD erstellt, welche dann Sony übergeben wird und exklusiv bei Sony werden dann die enthaltenen Daten auf UMD gebracht.

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